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Der alte Paddler
Text: Günter Rattey /Musik: Rolling Home
1.
Es fuhr den Fluß hinab ein alter Paddler,
sein Haar war grau, zerschrammt das Boot.
Schon lange sucht er einen Zeltplatz,
doch damit hatt´s hier große Not.
Paddler heim, Paddler heim,
ist die Welt auch noch so schön;
paddel heim, es geh nach Hause
und da gibt´s ein Wiedersehen.
2.
Da sah er in der Ferne winken
Den Flaggenmast vom CKW.
Er sagte sich: Da gibt´s zu trinken
Und auch ´nen Zeltplatz in der Näh´ . Paddel……….
3.
Und abends dann am Lagerfeuer
Erklingt die alte Melodie:
Von großer Fahrt und Abenteuer;
Und dabei wird es morgens früß. Paddel…..
4.
Geht er mal auf die letzte Reise ,
von der es gibt kein Wiederkehr.
Dann singt ihm leise diese Weise
Da fällt der Abschied nicht ganz so schwer.
Padl heim, Paddel heim,
ist die Welt auch noch so schön;
paddel heim, es geht nach Hause
auf Erden gibt’s kein Wiedersehn.....
Im Bootshaus an der Aller
Text : Horst Swickis
Musik :Komm gib mir Deine Hand
1.
Wir haben so viele Wasser befahren,
die Donau und auch den Rhein.
Ob Flüsse im Osten, Die Nordsee im Westen,
wie könnte es anders sein?
Wir kennen die Elbe und lieben die Weser,
wir waren schon am Bodensee.
Gefahr´n wird bei Sonne, uns hindert kein Regen,
wir sind auch unterwegs bei Eis und Schnee.
Refrain :
Doch im Bootshaus an der Aller ist´s am schönsten,
beim CKW vereint,
da kannst du fröhlich sein.
Ja, in unserem Bootshaus an der Aller ist´s am schönsten,
dort bei den Wanderkanuten bist du Zuhaus.
2.
Wir haben so manchen Sieg schon errungen
Auf Lachte, Örtze , Lehrde oder Schlei.
Im Bezirk war´n wir die Ersten,
auch im Land schon mal die besten,
jedes Jahr beim Weser.,-Marathon dabei.
Von Hann-Müden bis Holz minden uns´re Boote sind zu finden,
oder ob es auch bis Hameln sei.
Trotzen Wetter und den Winden,
müssen bös´ wir uns auch schinden,
doch im Kanuu ühlen wir uns frei.
Refrain :
Doch im Bootshaus an der Aller......................
3.
Wir haben so manches Fest schon gefeiert
An Altmühl Mosel, Nahe oder Rhein.
Tranken Bier am Strand der Isar,
wenn es auch mal etwas viel war,
edler Rebensaft, der schmeckte uns am Main ,
Taufen Boote nur mit Sekt,
weil uns dieser sehr gut schmeckt,
auch ein Kenter-Rum
wirft uns so schnell nicht um.
Fröhlich klingen alte Lieder,
schwing´n das Tanzbein auch mal wieder ,
dazu singt ein Jeder mit,
so gut er kann:
Refrain :
Doch im Bootshaus an der Aller ist´s am schönsten,
beim CKW vereint,
da kannst du fröhlich sein.
Ja, in unserem Bootshaus an der Aller ist´s am schönsten,
dort bei den Wanderkanuten bist du Zuhaus.
Ahoi, ihr Kanugesell’n
1. Was gibt es denn Schöneres auf dieser Welt, auf dieser Welt, auf dieser Welt? Als Wasserzuwandern mit Kanu und Zelt. ./. Ahoi, ahoi ihr Kanugesell’n, ihr Kanugesell’n Ahoi, ahoi, ahoi, ahoi! Ihr Kanugesell’n ahoi! ./. 2. Das Segeln im Kanu erfordert den Mann, erfordert den Mann, erfordert den Mann. Bei Windstärke zwei darf die Frau auch mal ran, Frau auch mal ran, ahoi! ./. Ahoi, ahoi ihr Kanugesell’n, ihr Kanugesell’n Ahoi, ahoi, ahoi, ahoi! Ihr Kanugesell’n ahoi! ./. 3. Das Kentern im Kanu ist auch mal ganz schön, auch mal ganz schön, auch mal ganz schön. Darfst nur nicht vergessen dich ganz rumzudreh’n, ganz rumzudreh’n, ahoi! ./. Ahoi, ahoi ihr Kanugesell’n, ihr Kanugesell’n Ahoi, ahoi, ahoi, ahoi! Ihr Kanugesell’n ahoi! ./. 4. Das Mannloch im Einer das ist ja sehr klein, ist ja sehr klein, ist ja sehr klein! Wirst du einmal dicker, passt du nicht mehr rein, du nicht mehr rein, ahoi! ./. Ahoi, ahoi ihr Kanugesell’n, ihr Kanugesell’n Ahoi, ahoi, ahoi, ahoi! Ihr Kanugesell’n ahoi! ./. 5. Bei Sonnenschein heißt es: Was kostet die Welt, kostet die Welt, kostet die Welt. Bei Regen verschwinden wir murrend im Zelt, murrend im Zelt, ahoi! ./. Ahoi, ahoi ihr Kanugesell’n, ihr Kanugesell’n Ahoi, ahoi, ahoi, ahoi! Ihr Kanugesell’n ahoi! ./. Melodie: Heijoh, heijoh, ein Vogelbeerbaum
Text: Gesungen von den „Ruhrfreunden Essen“
Wir sind Kanuten . 1 Uns treibt die Sehnsucht hinaus in die Welt, Lasst uns nicht zählen die Stunden. Lasst uns verweilen, dort wo’s uns gefällt, wo wir Erfüllung gefunden. ./. Wir sind Kanuten, wir sind es mit Stolz, zelten in einsamen Fernen. Lodern die Feuer und prasselt das Holz, so sind wir allein mit den Sternen. ./. 2. Unruh des Alltags und lärmende Stadt lassen wir hinter uns liegen. Stets noch die Sonne geschienen uns hat, wenn muntere Wellen uns wiegen. ./. Wir sind Kanuten, wir sind es mit Stolz, zelten in einsamen Fernen. Lodern die Feuer und prasselt das Holz, so sind wir allein mit den Sternen. ./. 3. Silbern die Boote und vor uns der Schwall, uns treibt die Kraft wilder Flüsse. Brennt auch die Sonne vom Himmel so grall, peitschen uns Regengüsse. ./. Wir sind Kanuten, wir sind es mit Stolz, zelten in einsamen Fernen. Lodern die Feuer und prasselt das Holz, so sind wir allein mit den Sternen. ./. 4. Ob wir die Kanus ‘gen Süden gelenkt, ob wir nach Norden gefahren. Niemals noch hat man uns etwas geschenkt, wir sind aber trotzdem gefahren. ./. Wir sind Kanuten, wir sind es mit Stolz, zelten in einsamen Fernen. Lodern die Feuer und prasselt das Holz, so sind wir allein mit den Sternen. ./.
Melodie: Wilde Gesellen ... Text: Gesungen von den Kanufreunden aus Essen
Märkische Heide
1. Märkische Heide, märkischer Sand sind des Märkers Freude, sind sein Heimatland. ./. Steige hoch du roter Adler, hoch über Sumpf und Sand, hoch über dunkle Kiefernwälder, Heil dir, mein Brandenburger Land. ./. 2. Blauende Seen, Wiesen und Moor, liebliche Täler, schwankendes Rohr. ./. Steige hoch du roter Adler, hoch über Sumpf und Sand, hoch über dunkle Kiefernwälder, Heil dir, mein Brandenburger Land. ./. 3. Uralte Fichten, dunkler Buchenhain, grünende Birken schmücken den Wiesenrain. ./. Steige hoch du roter Adler, hoch über Sumpf und Sand, hoch über dunkle Kiefernwälder, Heil dir, mein Brandenburger Land. ./. 4. Knorrige Kiefern leuchten im Abendrot, sah’n wohl frohe Zeiten, sah’n auch märkische Not. ./. Steige hoch du roter Adler, hoch über Sumpf und Sand, hoch über dunkle Kiefernwälder, Heil dir, mein Brandenburger Land. ./. 5. Bürger und Bauern vom märkischen Geschlecht, hielten stets zur Heimat in märkischer Treue fest. ./. Steige hoch du roter Adler, hoch über Sumpf und Sand, hoch über dunkle Kiefernwälder, Heil dir, mein Brandenburger Land. ./. 6. „Die Brandenburg allwege“ sei unser Losungswort, der Heimat die Treue in alle Zeiten fort. ./. Steige hoch du roter Adler, hoch über Sumpf und Sand, hoch über dunkle Kiefernwälder, Heil dir, mein Brandenburger Land. ./.
Wenn die bunten Fahnen wehen
1. Wenn die bunten Fahnen wehen, geht die Fahrt wohl über’s Meer. Wollen ferne Länder sehen, fällt der Abschied uns nicht schwer. Leuchtet die Sonne, ziehen die Wolken, klingen die Lieder weit übers Meer. 2. Sonnenschein ist unsre Wonne, wie er lacht am lichten Tag! Doch es geht auch ohne Sonne, wenn sie mal nicht scheinen mag. Blasen die Stürme, brausen die Wellen, singen wir mit dem Sturm unser Lied. 3. Hei, die wilden Wandervögel ziehen wieder durch die Nacht; schmettern ihre alten Lieder, dass die Welt vom Schlaf erwacht. Kommt dann der Morgen, sind sie schon weiter, über die Berge, wer weiß wohin. 4. Wo die blauen Gipfel ragen, lockt so mancher stiller Pfad. Immer vorwärts ohne Zagen, bald sind wir dem Ziel genaht! Schneefelder blinken, schimmern von fern her, Lande versinken im Wolkenmeer.
Hoch auf dem gelben Wagen
1. Hoch auf dem gelben Wagen, sitz ich beim Schwager vorn. Vorwärts die Rosse traben, lustig schmettert das Horn. Täler und Wiesen und Auen, leuchtendes Ährengold, ./. ich möchte so gerne noch schauen, aber der Wagen der rollt. ./. 2. Flöten hör’ ich und Geigen, fröhliches Bassgebrumm, fröhliches Volk im Reigen tanzt um die Linde herum. Wirbelt wie Blätter im Winde, jubelt und lacht und tollt, ./. ich bliebe so gern bei der Linde, aber der Wagen der rollt. ./. 3. Postillion in der Schänke füttert die Rosse im Flug, schäumendes Gerstengetränke bringt der Wirt mir im Krug. Hinter den Fensterscheiben lacht mir ein Mädel so hold. ./. Ich möchte so gerne noch bleiben, aber der Wagen der rollt. ./. 4. Sitzt einmal ein Gerippe hoch auf dem Wagen vorn, schwingt statt der Peitsche die Hippe, Stundenglas statt dem Horn, ruf ich: Ade nun ihr Lieben, die ihr nicht mitfahren wollt! ./. Ich wäre ja so gerne noch geblieben, aber der Wagen der rollt. ./.
Niedersachsenlied
1. Von der Weser bis zur Elbe, von dem Harz bis an das Meer stehen Niedersachsens Söhne eine feste Burg und Wehr. Fest wie Eichen halten allezeit wir stand, wenn Stürme brausen übers deutsche Vaterland. Wir sind die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen, heil, Herzog Wittekinds Stamm!
2. Wo fielen die römischen Schergen? Wo versank die welsche Brut? In Niedersachsens Bergen, an Niedersachsens Wut. Wer warf den römischen Adler nieder in den Sand? Wer hielt die Freiheit hoch im deutschen Vaterland? Das war’n die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen, heil, Herzog Wittekinds Stamm!
3. Aus der Väter Blut und Wunden wächst der Söhne Heldenmut. Niedersachsen solls bekunden: Für die Freiheit, Gut und Blut! Fest wie Eichen halten allezeit wir stand, wenn Stürme brausen übers deutsche Vaterland. Wir sind die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen, heil, Herzog Wittekinds Stamm!
Heia Safari
1. Wie oft sind wir geschritten auf schmalem Negerpfad, wohl durch der Steppe Mitten, wenn früh der Morgen naht; wie lauschten wir dem Klange, dem alten trauten Sange ./. der Träger und Askari; heia, heia Safari! ./.
2. Steil über Berg und Klüfte durch tiefe Urwaldnacht, wo schwül und feucht die Lüfte; und nie die Sonne lacht, durch Steppengräserwogen sind wir hindurchgezogen ./. mit Trägern und Askari; heia, heia Safari! ./.
3. Und saßen wir am Feuer des Nachts wohl vor dem Zelt, lag wie in stiller Feier um uns die nächt’ge Welt; und über dunkle Hänge tönt es wie ferne Klänge ./. von Trägern und Askari; heia, heia Safari! ./.
4. Tret ich die letzte Reise, die große Fahrt einst an, so singt mir diese Weise statt Trauerlieder dann; wenn vor den Himmeltoren es tönt in meinen Ohren. ./. Es klingt wie ein Halali; heia, heia Safari! ./.
Wilde Gesellen vom Sturmwind
1. Wilde Gesellen vom Sturmwind durchweht, Fürsten in Lumpen und Loden. Zieh’n wir dahin, bis das Herze uns steht, ehrlos bis unter den Boden. Fiedel gewandt’ in farbiger Pracht, trefft keinen Zeisig ihr bunter. Ob uns auch Spötter und Speier verlacht, uns geht die Sonne nicht unter.
2. Zieh wir dahin durch Braus oder Brand, klopfen bei Veit oder Velten, huldiges Herze und helfende Hand sind ja so selten, so selten! Weiter uns wirbelnd auf staubiger Straß’ immer nur hurtig und munter; Ob uns der eigene Bruder vergaß, uns geht die Sonne nicht unter.
3. Und wenn dereinst mein Herze bleibt steh’n, keiner wird Tränen dann weinen, nur der Wind wird sein Klagelied weh’n trüb’ wird die Sonne dann scheinen. Aus ist ein Leben in farbiger Pracht, ging es auch drüber und drunter; Spötter und Speier, ihr habt uns verlacht, uns ging die Sonne nicht unter!
Die blauen Dragoner
1. Die blauen Dragoner, sie reiten mit klingendem Spiel durch das Tor, Fanfaren sie begleiten hell zu den Hügeln empor. ./. Weit ist der Weg zurück ins Heimatland, so weit, so weit, dort hinterm Berge überm Waldesrand liegt die neue Zeit. Jeder brave deutsche Mann sehnt heimlich sich nach dir: Weit ist der Weg zurück ins Heimatland, so weit, so weit. Die Schwalben ziehen dahin, sie ziehn wohl übers Meer, der Mensch lebt nur einmal und dann nicht mehr. ./.
2. Die wiehernden Rosse sie stampfen die Birken, sie wiegen sich lind, die Fähnlein an den Lanzen flattern im Morgenwind ./. Weit ist der Weg zurück ... ./.
3. Und morgen, da müssen sie reiten, mein Liebster wird bei Ihnen sein, morgen in alle Weiten, morgen da bin ich allein. ./. Weit ist der Weg zurück ... ./.
Ich bin ein freier Wildbrettschütz
1. Ich bin ein freier Wildbrettschütz und hab ein weit Revier. So weit die braune Heide geht, gehört das Jagen mir. ./. Horrido,Horrido, Horrido Horrido, Horrido, Horrido Horrido, Horrido, Horrido ./. 2. So weit der blaue Himmel reicht, gehört mir alle Pirsch; auf Fuchs und Hahn und Haselhuhn, auf Rehbock und auf Hirsch. ./. Horrido,Horrido, Horrido Horrido, Horrido, Horrido Horrido, Horrido, Horrido ./. 3. Doch weis ich ein feins Mägdelein, auf das ich lieber pirsch. Viel lieber als auf Has’ und Huhn, auf Rehbock und auf Hirsch. ./. Horrido,Horrido, Horrido Horrido, Horrido, Horrido Horrido, Horrido, Horrido ./. 4. Und dass sie einem andern g’hört, macht keine Sorgen mir; ich bin ein freier Wildbrettschütz und hab ein weit Revier. ./. Horrido,Horrido, Horrido Horrido, Horrido, Horrido Horrido, Horrido, Horrido ./.
Paddel, dideldaddel
1. Hättet Ihr auf mich gehört, Paddel, dideldaddel, dideldum wäre Deutschland nicht zerstört, Paddel, dideldaddel, dideldum keiner litte große Not, Paddel, dideldaddel, dideldum und jeder hätt sein Paddelboot, Paddel, dideldaddel, dideldum
2. Ein Apparat zum Mädchenfang, Paddel, dideldaddel, dideldum fünfundzwanzig Meter ist er lang; Paddel, dideldaddel, dideldum mal ist es blau, mal ist es rot Paddel, dideldaddel, dideldum ja, das ist mein Paddelboot Paddel, dideldaddel, dideldum
3. Die Aller ist unser Jagdrevier Paddel, dideldaddel, dideldum drum ziehn wir auch nicht weg von hier Paddel, dideldaddel, dideldum gehn wir auf Reisen, sapperlot Paddel, dideldaddel, dideldum setz’n wir uns in das Paddelboot Paddel, dideldaddel, dideldum
4. Und hat das Boot einmal ein Leck, Paddel, dideldaddel, dideldum dann saufen wir noch lang nicht weg, Paddel, dideldaddel, dideldum den Finger stecken wir ins Loch, Paddel, dideldaddel, dideldum denn bis zum Bootshaus reicht es noch, Paddel, dideldaddel, dideldum
5. So paddeln wir jahraus, jahrein, Paddel, dideldaddel, dideldum nichts anderes könnte schöner sein, Paddel, dideldaddel, dideldum und sterb ich mal, dann bin ich tot, Paddel, dideldaddel, dideldum begrabt mich in mein’m Paddelboot, Paddel, dideldaddel, dideldum
Heut geht es an Bord
1. Heut geht es an Bord, heut müssen wir fort, lustig, heut ist heut! Drum füllet das Glas mit köstlichem Nass, Seemanns Lust und Freud; Hell die Gläser klingen, ein frohes Lied wir singen, Mädel schenke ein, es lebe Lieb’ und Wein, lieb Heimatland, ade.
2. Verschwunden das Land, verschwunden der Strand, Schiff auf hoher See! Himmel und Meer, rings um uns her, alles was ich seh; Leis die Wellen wiegen, Möwen heimwärts fliegen, golden strahlt die Sonn’ Herzen voller Wonn’, lieb Heimatland, ade.
3. Im Kampf wir sind mit Wellen und Wind auf dem Ozean! In Not und Gefahr sind wir immer dar stets ein ganzer Mann! Im Ernste wie im Scherze am rechten Fleck das Herze; unser höchstes Gut: Frischer Seemannsmut, Herrscher auf dem Meer.
4. Nimmer zurück schweift unser Blick, frischen Mut’s voraus! Ob Schnee oder Eis, ob Sonne brennt heiß, was machen wir uns d’raus! Fern die Heimat winket, Liebchens Äuglein blinket, Jahre komm’ und gehn, frohes Wiedersehn, Hurra, Heimatland!
Wir lagen vor Madagaskar
1. Wir lagen vor Madagaskar und hatten die Pest an Bord. In den Kesseln da faulte das Wasser, und täglich ging einer über Bord. Ahoi, Kameraden, ahoi, ahoi! Leb wohl kleines Mädel, leb wohl, leb wohl! Ja wenn das Schifferklavier an Bord ertönt, ja, dann werden die Matrosen so still; weil jeder nach seiner Heimat sich sehnt, die er gerne einmal wieder sehen will.
2. Wir lagen schon vierzehn Tage, kein Wind in die Segel Pfiff. Der Durst war die größte Plage, dann liefen wir auf ein Riff. Ahoi, Kameraden, ahoi, ahoi! Leb wohl kleines Mädel, leb wohl, leb wohl! Ja wenn das Schifferklavier an Bord ertönt, ja, dann werden die Matrosen so still; weil jeder nach seiner Heimat sich sehnt, die er gerne einmal wieder sehen will.
3. Der Langhein, der war der Erste, der soff von dem faulen Nass. Die Pest die gab ihm das Letzte und wir ihm ein Seemannsgrab. Ahoi, Kameraden, ahoi, ahoi! Leb wohl kleines Mädel, leb wohl, leb wohl! Ja wenn das Schifferklavier an Bord ertönt, ja, dann werden die Matrosen so still; weil jeder nach seiner Heimat sich sehnt, die er gerne einmal wieder sehen will.
Wir lieben die Stürme
1. Wir lieben die Stürme, die brausenden Wogen, der eiskalten Winde rauhes Gesicht. Wir sind schon der Meere so viele durchzogen, und dennoch sank unsre Fahne nicht. Heijo, heijo, heijo, heijo, heijoho, heijo, heijoho, heijo!
2. Unser Schiff gleitet stolz durch die schäumende Wogen jetzt strafft der Wind unsre Segel mit Macht. Seht ihr hoch droben die Fahne sich wenden, die blutrote Fahne, ihr Seeleut habt acht! Heijo, heijo, heijo, heijo, heijoho, heijo, heijoho, heijo!
3. Wir treiben die Beute mit fliegenden Segeln, wir jagen sie weit übers endlose Meer. Wir stürzen an Deck, und wir kämpfen wie Löwen, hei, unser der Sieg, viel Feinde, viel Ehr! Heijo, heijo, heijo, heijo, heijoho, heijo, heijoho, heijo!
Wer hat noch den alten Kanuten gekannt?
1. Wer hat noch den alten Kanuten gekannt? Seid mal still Jungs, hört mal zu Jungs. Sein Faltboot durchkreuzte so manch fernes Land, so’n Kanuten gibt’s nicht mehr. Faltboot und Zelt, ja das ist meine Welt; ob es stürmt oder schneit, ob die Sonne lacht, mit uns paddeln Kameraden.
2. Und taucht sein Boot fern am Horizont auf; Seid mal still Jungs, hört mal zu Jungs; Dann liefen ringsum die Leute zu Hauf. so’n Kanuten gibt’s nicht mehr. Faltboot und Zelt, ja das ist meine Welt; ob es stürmt oder schneit, ob die Sonne lacht, mit uns paddeln Kameraden.
3. Den Anzug verwegen, die Mütze im Genick; Seid mal still Jungs, hört mal zu Jungs; Und trotzdem fanden die Mädels ihn schick. so’n Kanuten gibt’s nicht mehr. Faltboot und Zelt, ja das ist meine Welt; ob es stürmt oder schneit, ob die Sonne lacht, mit uns paddeln Kameraden.
4. Die Bootshaut war voll Flicken und Speck; Seid mal still Jungs, hört mal zu Jungs; Verblichen und rissig war auch das Verdeck. so’n Kanuten gibt’s nicht mehr. Faltboot und Zelt, ja das ist meine Welt; ob es stürmt oder schneit, ob die Sonne lacht, mit uns paddeln Kameraden.
5. Die Spanten, die warn angefressen vom Wurm; Seid mal still Jungs, hört mal zu Jungs; Der Süllrand geborsten beim letzen Sturm. so’n Kanuten gibt’s nicht mehr. Faltboot und Zelt, ja das ist meine Welt; ob es stürmt oder schneit, ob die Sonne lacht, mit uns paddeln Kameraden.
6. Statt Wimpel, da wehte sein Halstuch am Heck. Seid mal still Jungs, hört mal zu Jungs; Den richtigen riss ihm der Sturmwind hinweg. so’n Kanuten gibt’s nicht mehr. Faltboot und Zelt, ja das ist meine Welt; ob es stürmt oder schneit, ob die Sonne lacht, mit uns paddeln Kameraden.
7. Ein alter Kanute, dem Kanusport treu; Seid mal still Jungs, hört mal zu Jungs; Bis ins Wellengrab klinge ihm unser „Ahoi“. so’n Kanuten gibt’s nicht mehr. Faltboot und Zelt, ja das ist meine Welt; ob es stürmt oder schneit, ob die Sonne lacht, mit uns paddeln Kameraden.
Melodie: Ick heu mol een Hamburger Text: Gesungen von den „Ruhrfreunden Essen“
Wem Gott will rechte Gunst erweisen
1. Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt, dem will er seine Wunder weisen in Berg und Tal und Strom und Feld. Vallerie, vallera; vallerie, vallera; vallerie, valleralalalala ha; vallerie, vallera; vallerie, vallera; vallerie, valleralalalala ha ha.
2. Die Bächlein von den Bergen springen, die Lerchen schwirren hoch vor Lust. Was sollt ich nicht mit ihnen singen aus voller Kehl und frischer Brust. Vallerie, vallera; vallerie, vallera; vallerie, valleralalalala ha; vallerie, vallera; vallerie, vallera; vallerie, valleralalalala ha ha.
3. Die Trägen, die zu Hause liegen, erquicket nicht das Morgenrot, sie wissen nur von Kinderwiegen, von Sorgen, Last und Not um Brot. Vallerie, vallera; vallerie, vallera; vallerie, valleralalalala ha; vallerie, vallera; vallerie, vallera; vallerie, valleralalalala ha ha.
4. Den lieben Gott laß ich nur walten, der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld und Erd und Himmel will erhalten hat auch mein Sach’ auf’s best bestellt. Vallerie, vallera; vallerie, vallera; vallerie, valleralalalala ha; vallerie, vallera; vallerie, vallera; vallerie, valleralalalala ha ha.
Wir sind durch Deutschland gefahren
1. Wir sind durch Deutschland gefahren, vom Meer bis zum Alpenschnee, ./. wir haben noch Wind in den Haaren, den Wind von den Bergen und Seen.
./. 2. In den Ohren das Brausen der Ströme, der Wälder raunenden Sang, ./. das Geläut von den Glocken der Dome, der Felder Lerchengesang. ./.
3. In den Augen das Leuchten der Sterne, das Flimmern der Heidsonnenglut. ./. Und tief in der Seele das Ferne, das Sehnen, das nimmermehr ruht. ./.
4. Und du Kamerad, mir zur Seite, so fahren wir durch das Land, ./. wir fahren die Läng und die Breite durch Regen und Sonnenbrand. ./.
5. Wir sind zur Freude geboren und nicht zum Trauern hier, ./. in Traurigkeit gehn wir verloren, in Freude siegen wir. ./.
Freut euch des Lebens
1. Freut euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüht, pflücket die Rose, eh sie verblüht! Man schafft so gern sich Sorg’ und Müh’, sucht Dornen auf und findet sie, und läßt das Veilchen unbemerkt, das uns am Wege blüht. Freut euch des Lebens, ...
2. Freut euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüht, pflücket die Rose, eh sie verblüht! Wenn scheu die Schöpfung sich verhüllt und rings der Donner um uns brüllt, dann lacht am Abend nach dem Sturm die Sonne doppelt schön. Freut euch des Lebens, ...
3. Freut euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüht, pflücket die Rose, eh sie verblüht! Wer Redlichkeit und Treue liebt, und gern dem ärmern Bruder gibt, bei dem baut sich Zufriedenheit so gern ihr Hüttchen an. Freut euch des Lebens, ...
4. Freut euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüht, pflücket die Rose, eh sie verblüht! Und wenn der Pfad sich furchtbar engt und Mißgeschick uns plagt und drängt,’ so reicht die Freundschaft schwesterlich dem redlichen die Hand. Freut euch des Lebens, ...
Rennsteiglied
1. Ich wandre ja so gerne am Rennsteig durch das Land, den Rucksack auf dem Rücken, die Klampfe in der Hand. Ich bin ein lust’ger Wandersmann, so völlig unbeschwert. Mein Lied erklingt durch Busch und Tann, das jeder gerne hört. Diesen Weg auf den Höh’n bin ich oft gegangen. Vöglein sangen Lieder. Bin ich weit in der Welt, habe ich Verlangen, Thüringer Wald nur nach dir.
2. Durch Buchen, Tannen, Fichten, so schreit ich durch den Tag; begegne vielen Freunden, die sind von meinem Schlag. Ich jodle lustig in das Tal. Das Echo dringt zurück. Den Rennsteig gibt’s ja nur einmal, und nur ein Wanderglück. Diesen Weg auf den Höh’n ...
3. An silberklaren Bächen sich manches Mühlrad dreht. Da rast’ ich, wenn die Sonne so blutrot untergeht. Ich bleib’ solang es mir gefällt und rufe allen zu, am schönsten Plätzchen dieser Welt, da find ich meine Ruh. Diesen Weg auf den Höh’n ...
Am Brunnen vor dem Tore
1. Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum; ich träumt in seinem Schatten so manchen süßen Traum; ich schnitt in seine Rinde so manches liebe Wort; es zu in Freud und Leide zu ihm mich immer fort.
2. Die rauhen Winde bliesen mir grad ins Angesicht, der Hut flog mir vom Kopfe, ich wendete mich nicht. Nun bin ich manche Stunde entfernt von diesem Ort, und immer hör ich’s rauschen: Du fändest Ruhe dort!
3. Ich mußt auch heute wandern vorbei in tiefer Nacht, da hab ich noch im Dunkeln die Augen zugemacht. Und seine Zweige rauschten, als riefen sie mir zu: Komm her zu mir Geselle, hier find’st du deine Ruh! Wanderkanutenlieder Seite 22
Kein schöner Land
1. Kein schöner Land in dieser Zeit als hier das unsre weit und breit, ./. wo wir uns finden wohl unter Linden zur Abendzeit. ./. 2. Da haben wir so manche Stund’ gesessen da in froher Rund’ ./. und taten singen, die Lieder klingen im Eichengrund. ./. 3. Dass wir uns hier in diesem Tal noch treffen so viel hundertmal: ./. Gott mag es lenken Gott mag es schenken, er hat die Gnad’. ./. 4. Nun Brüder eine gute Nacht, der Herr im hohen Himmel wacht. ./. In seiner Güten uns zu behüten, ist er bedacht. ./.
Ade nun zur guten Nacht!
1. Ade nun zur guten Nacht! Jetzt wird der Schluß gemacht, dass ich muß scheiden. Im Sommer wächst der Klee, im Winter schneit’s den Schnee, da komm ich wieder.
2. Es trauern die Berg und Tal, wo ich viel tausendmal bin d’rüber ‘gangen; das hat deine Schönheit gemacht, die hat mich zum Lieben gebracht mit großem Verlangen.
3. Das Brünnlein rinnt und rauscht wohl unterm Holderstrauch, wo wir gesessen. Wie manchen Glockenschlag da Herz bei Herzem lag, das hast du vergessen?
4. Die Mädchen in der Welt sind falscher als das Geld mit ihrem Lieben. Ade nun zur guten Nacht! Jetzt wird der Schluß gemacht, denn ich muß scheiden. Wanderkanutenlieder Seite 24
Viel Spaß beim Singen !!!!
Weitere Lieder folgen................
ca. 15 Lieder tüddeln wir hier noch rein,
sie müssen nur noch aus der CKW Liedersammlung abgeschrieben werden.
Ist ne Heidenarbeit, aber es lohnt sich............
Noch ein Tip:
Googelt mal nach “Kanutenlieder”,
da sind unsere Lieder bei einigen Paddelclubs schon als PDF zum Downloaden drauf!
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